Deutsche Sch├╝lerakademie: Papenburg 2023

During last summer, our school selected the pupil Henrik Engelmann to participate in the summer academy of the "Studienstiftung des Deutschen Volkes" . Here is a summary of his experience.

English version

On July 22nd, 2023, a student academy organized by the JGW began in Papenburg that would bring together 100 young people. From all over Germany and some isolated partner countries, the students arrived at the Historic-Ecological Educational Site Emsland. No one knew what they would learn or what exactly awaited them, and yet everyone was motivated. All could choose beforehand between one of six courses in which they would then participate during the academy. From genetic engineering to philosophical cultural criticism everything was there and despite the impression of high expectations, which was given by demanding preliminary work, it quickly turned out that the students who would lead the courses wanted to put us under as little pressure as possible. It should be driven by the pure curiosity of the participants and not by obligations. With a strict rule to use an informal tone, the freedom to leave at any time, and the absence of grading, learning was taught as differently from school as one can imagine. Still, you feel like you learned so much, even though it wasn't in a conventional way. It did, however, provide one of the healthiest working atmospheres imaginable and a guaranteed friendship between all participants and course instructors. This friendship was also supported by the inter-course activities. From Ultimate Frisbee to hip hop dancing, it was all here as well. Not only were the participants willing to try new things, but so were the course and academy instructors. Everyone was part of this friendship, and everyone was equal. Everyone felt so at home there after only 12 days that it was very hard to say goodbye.

For me personally, the academy was a real enrichment. I was part of the course "philosophical discourse" where I learned a lot about discussing. Not because a teacher wrote things on the board that tell you what to pay attention to in a discourse, but because we actively discussed in the course and then reflected on ourselves. Of course, at some points the instructors led us in a certain direction, but we learned more from the situation than from them directly. I also learned things about philosophy itself at the same time. Especially about subjective opinions and objective truths. I've also made friends with whom you can talk about these topics as well. Allies as well as enemies of one's own views, with whom I could talk to make insights. But I also made friends outside of class by participating in a wide variety of activities. I had a lot of fun dancing South American dances or walking around Papenburg to get to know the city. In this sense, I was also able to improve my social skills and made friends with whom I will still be able to talk about any topic in a few years or just think back to the academy. It was nice to see what great people there are who are just unconditionally friendly and open. Spending time with these people was incredibly valuable for me. I thank the JGW for this academy, as well as the academy leaders, the course leaders and all the participants for making us all have such a good time.

 

German version

Am 22.07.2023 begann in Papenburg eine von der JGW organisierte Schülerakademie die 100 junge Menschen zusammenbringen würde. Aus ganz Deutschland und auch vereinzelten Partnerländern, reisten die Schüler und Schülerinnen an der Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland an. Niemandem war klar, was sie lernen würden oder was sie genau erwartet und trotzdem waren alle motiviert. Alle konnten zuvor zwischen einem aus sechs Kursen auswählen, an welchem sie dann während der Akademie teilnehmen würden. Von Gentechnik bis hin zur philosophischen Kulturkritik war alles dabei und trotz des Eindruckes von hohen Erwartungen, der durch anspruchsvolle Vorarbeit vermittelt wurde, stellte sich schnell heraus das die Studenten und Studentinnen, die die Kurse leiten würden, uns unter so wenig Druck wie möglich stellen wollten. Es sollte mit der reinen Neugierde der Teilnehmenden vorangetrieben werden und nicht durch Pflichten. Mit einer stickten Dutz-pflicht, der Freiheit jederzeit gehen zu können und der Abwesenheit von Benotungen, wurde das Lernen so anders vermittelt als an der Schule wie man es sich nur vorstellen kann. Trotzdem hat man dennoch das Gefühl so viel gelernt zu haben, obwohl es eben nicht auf konventionelle Art war. Es sorgte aber für eine der gesündesten Arbeitsatmosphären, die man sich vorstellen kann und für eine garantierte Freundschaft zwischen allen Teilnehmern und Kursleitern. Diese Freundschaft wurde auch durch die kursübergreifenden Aktivitäten unterstützt. Von Ultimate Frisbee bis hin zu Hiphoptänzen war auch hier alles dabei. Nicht nur waren die Teilnehmer bereit neue Dinge auszuprobieren, sondern auch die Kurs- und Akademieleiter. Jeder war Teil dieser Freundschaft und jeder war ebenbürtig. Jeder hat sich nach diesen nur 12 Tagen so zu Hause dort gefühlt, dass der Abschied sehr schwer war.

Für mich persönlich war die Akademie eine wirkliche Bereicherung. Ich war Teil des Kurses „philosophischer Diskurs“, wo ich einiges über das Diskutieren gelernt habe. Nicht weil mir ein Lehrer die Dinge an die Tafel geschrieben hat, auf die man in einem Diskurs achten sollte, sondern weil wir im Kurs aktiv diskutiert haben, um dann auf uns selbst zu reflektieren. Natürlich haben uns die Kursleiter an manchen Stellen in eine bestimmte Richtung geführt, aber wir haben mehr aus der Situation gelernt als von ihnen direkt. Ich habe gleichzeitig auch Dinge über die Philosophie selbst gelernt. Besonders was subjektive Meinungen und objektive Wahrheiten angehen. Ich habe auch Freunde gemacht, mit denen man sich auch über diese Dinge unterhalten kann. Verbündete als auch Feinde der eigenen Ansichten, mit denen man sich unterhalten kann, um Erkenntnisse zu machen. Aber auch außerhalb des Kurses habe ich Freunde gemacht, indem ich an verschiedensten Aktivitäten teilgenommen habe. Ich hatte viel Spaß südamerikanische Tänze zu tanzen oder durch Papenburg zu laufen, um die Stadt kennenzulernen. In diesem Sinne habe ich auch meine sozialen Fähigkeiten verbessern können und habe Freunde gemacht mit denen man auch in ein paar Jahren noch über beliebige Themen sprechen kann oder einfach nur an die Akademie zurückdenken kann. Es war schön zu sehen, was für großartige Menschen es gibt, die einfach bedingungslos freundlich und offen sind. Die Zeit mit diesen Menschen zu verbringen war unfassbar wertvoll. Ich danke der JGW für diese Akademie, als auch den Akadmieleitern, den Kursleitern und allen Teilnehmern, dass wir alle uns so eine schöne Zeit gemacht haben.